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Stärkere Kontrolle statt weniger Spielhallen

FORUM - Glücksspielreport zeigt: Deutsche wollen TÜV-Siegel für Spielhallen

Deutschland spielt gerne am Automaten! In einer Umfrage von INSA-Consulere für den Spitzenverband FORUM der Automatenunternehmer gaben 54 Prozent der Befragten an, schon einmal an einem Geldspielgerät gespielt zu haben. Die Ergebnisse zeigen weiter, dass vor allem der Spaß am Spiel und die Aussicht auf einen Gewinn die unterschiedlichen Glücks – und Gewinnspiele für die Deutschen attraktiv macht.

Das Spiel in Spielhallen unterliegt strengen Regeln - zu den bekanntesten gesetzlichen Vorschriften zählen dabei die Spielteilnahme ab 18 Jahren und das Alkoholverbot. Aber auch die Schulungspflicht für Mitarbeiter zur Früherkennung problematischen Spielverhaltens kennt ein Fünftel der Befragten. Lediglich 13 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass es zusätzliche Maßnahmen zur Stärkung des Jugend- und Verbraucherschutzes in Spielhallen geben sollte. Nur 7 Prozent sehen dabei weniger Spielhallen als hilfreich an. 54 Prozent befürworten aber stärkere Kontrollen.

Die bisher freiwillige TÜV-Zertifizierung von Spielhallen sollte bald zum Gesetz werden. 70 Prozent befürworten diese Maßnahme. Der Vorsitzende des FORUM der Automatenunternehmer, Andreas Engler, sagte dazu: „Wir begrüßen dieses klare Votum für eine Maßnahme, die wir seit langem unterstützen. Legale Spielhallen brauchen ein Qualitätssiegel wie die Zertifizierung, um sie von den zahlreichen dubiosen Spielangeboten abzugrenzen. Legales Spiel hat ein Gesicht – Spielhallen mit TÜV-Siegel.“

76 Prozent der Deutschen befürchten der Umfrage zufolge durch ein generelles Glücksspielverbot eine Verdrängung hin zum illegalen Spiel.

(Die Online-Umfrage von INSA-Consulere fand im Zeitraum vom 15.12.-18.12.2017 statt. Die Stichprobe umfasste 1.566 Personen aus ganz Deutschland ab 18 Jahren.)