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Zertifizierung zahlt sich am Ende aus! Kurzbericht zum digitalen Workshop der DAW-Zertifizierungs-Roadshow

„Die hohe Teilnehmerzahl bestätigt einmal mehr die Bedeutung von Zertifizierung und das gestiegene Bewusstsein bei den Unternehmern für dieses Thema“. Dies betonte Martin Restle, Geschäftsführer ADMIRAL ENTERTAINMENT und stellv. FORUM-Vorsitzender, gleich nach dem Ende des digitalen Workshops zur DAW-Zertifizierungs-Roadshow angesichts der mehr als 60 Teilnehmer. Dabei war die Veranstaltung, die aus aktuellem Anlass als Ersatz für einen Präsenztermin in Kassel diente, ein voller Erfolg.

Zunächst begrüßte Andreas Rey, Beauftragter für Länderkommunikation in Hessen beim Dachverband Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. (DAW), die Teilnehmer und ging auf die Qualitätsoffensive der Deutschen Automatenwirtschaft ein, bei der die Zertifizierung von Spielhallen einen der zentralen Bestandteile darstellt. Er bezog sich dabei auch auf den neuen Glücksspielstaatsvertrag und die Ausführungsgesetze, durch die die Zertifizierung noch wichtiger geworden sei, so Rey.

Armin Schwarz, Mitglied des Hessischen Landtags, betonte in seinem Grußwort mit Blick auf den GlüStV 2021, dass Qualität den Spielerschutz stärke und dies für das gewerbliche Automatenspiel von hoher Relevanz sei. Es gelte nun, den Schwarzmarkt weiter zu bekämpfen und das Ziel einer Sperrdatei zu verfolgen. Mit dem Hinweis auf das kommende Hessische Spielhallengesetz merkte Schwarz an: "Eine Stärkung des legalen Glücksspiels sei auch immer eine Schwächung des illegalen Glücksspiels". Er danke den Beteiligten für ihr Engagement und der Bekenntnis der Branche zu Qualität.

Im Kontext des aktuellen Lockdowns sehen sich die Unternehmen der Branche mit der Schließung Ihrer Spielhallen konfrontiert, auch die Gastronomie ist betroffen. Momentan ist auch nicht gesichert, wann die Maßnahmen zurückgenommen werden. Nichtsdestotrotz schreitet die Umsetzung des GlüStV 2021 voran. Die Regierungschefinnen- und Chefs der 16 Bundesländer haben den Vertrag bereits unterzeichnet. Die Umsetzung hierzu ist in manchen Ländern schon angegangen worden. So liegt etwa in Brandenburg schon ein Gesetzentwurf der Landesregierung vor. Demnach können nach § 29 Abs. 4 des GlüStV 2021 Spielhallen mit Mehrfachkonzessionen, die von einer akkreditierten Prüforganisation zertifiziert sind, befristete Ausnahmegenehmigungen erhalten, wenn sie außerdem über einen Sachkundenachweis (mit Prüfung) und besonders geschultes Personal verfügen. Es ist momentan davon auszugehen, dass neben anderen Ländern auch Hessen von dieser Möglichkeit Gebrauch machen könnte. Möglich ist zudem, dass diese Qualitätskriterien auch bei Abstandsregelungen zum Tragen kommen könnten.

Anja Bischof, FORUM-Geschäftsführerin, die den Workshop moderierte, meinte, dass es das zentrale Ziel sei, bestehende Qualität festzuhalten, abzubilden und zu steigern. Nur so könne man von den Möglichkeiten, die der GlüStV 2021 bietet, Gebrauch machen und sich gleichzeitig von der Konkurrenz abheben.

Im Detail erläuterte Martin Reste mit den beiden Vertreterinnen der Prüforganisationen, Frau Nöthen (TÜV-Rheinland) und Frau Dzieran (InterCert MTIC), die genauen Abläufe einer Zertifizierung sowie alle Aspekte, die dabei relevant sind. In Vorbereitung auf einen Audit kommt den Mitarbeitern eine nicht alltägliche Verantwortung zu, die das Personal jedoch zusätzlich schult. Dies führt beim Unternehmer und dem Personal zu einer noch stärkeren Professionalisierung mit Blick auf die rechtlichen Vorschriften, Spielerschutz und Präventionsmaßnahmen. Letztere machen sich am Ende vor allem für das Unternehmen bezahlt.

Oliver Ickenroth (Beisitzer im Vorstand des HMV) stand bei der Zertifizierungs-Roadshow als Botschafter zur Verfügung. Er berichtete aus eigener Erfahrung über die Hürden und Chancen der Zertifizierung. Durch Qualität erlange man einen Vorsprung vor anderen Bewerbern und erziele eine positive Außenwirkung. Auch könne eine erfolgreiche Zertifizierung das Selbstbewusstsein und den Teamgeist der Mitarbeiter steigern. Die größte Hürde und zugleich der Schlüssel für ein gelungenes Audit sei eine gute Vorbereitung. Hier sei es wichtig, die zum Betrieb der Spielstätte relevanten Dokumente zu organisieren.

Abschließend wurden die Fragen der Teilnehmer beantwortet. Dabei ging es unter anderem um die Nachhaltigkeit einer Zertifizierung. Martin Restle verwies hier auch auf den Aspekt der Qualitätssicherung, die mit einer Zertifizierung verbunden ist. Dies sei wichtig für Kunden, Behörden und auch das Personal. Zudem ergebe sich die Relevanz aus der Aufnahme in Landesgesetze. Oliver Ickenroth merkte an dieser Stelle an, dass man sich mit einer Zertifizierung, vor allem vom illegalen Spiel, abgrenzen könne.

Weitere Termine der Zertifizierungs-Roadshow befinden sich in Abhängigkeit von der Entwicklung der pandemischen Lage bereits in Planung. Wir werden Sie dazu rechtzeitig informieren. Die Präsentation zum heutigen Workshop können Sie hier abrufen.

Das FORUM möchte sich abschließend für die hervorragende Zusammenarbeit mit DAW und HMV bedanken.


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