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§ 1 Ziele des Staatsvertrages

  • das Entstehen von Glücksspielsucht und Wettsucht zu verhindern und die Voraussetzungen für eine wirksame Suchtbekämpfung zu schaffen,
  • durch ein begrenztes, eine geeignete Alternative zum nicht erlaubten Glücksspiel darstellendes Glücksspielangebot den natürlichen Spieltrieb der Bevölkerung in geordnete und überwachte Bahnen zu lenken sowie der Entwicklung und Ausbreitung von unerlaubten Glücksspielen in Schwarzmärkten entgegenzuwirken,
  • den Jugend- und den Spielerschutz zu gewährleisten,
  • sicherzustellen, dass Glücksspiele ordnungsgemäß durchgeführt, die Spieler vor betrügerischen Machenschaften geschützt, die mit Glücksspielen verbundene Folge- und Begleitkriminalität abgewehrt werden und
  • Gefahren für die Integrität des sportlichen Wettbewerbs beim Veranstalten und Vermitteln von Sportwetten vorzubeugen.


Die wichtigste gesetzliche Grundlage des gewerblichen Glücksspiels in Deutschland ist der Glücksspielstaatsvertrag in der jeweils aktuellen Fassung. Bereits 2008 wurde der erste Glücksspielvertrag ratifiziert. Die genannten Ziele, die in diesem Vertrag verfolgt werden, unterstützt das FORUM der Automatenunternehmer dabei voll und ganz.

Aber: die Umsetzung des Vertrages lässt in den meisten Ländern sehr oft die Interessen von Spielgästen und die Unternehmen unberücksichtigt und steht sogar häufig der formulierten Zielsetzung klar entgegenstehen. Das in einzelnen Bundesländern fast die Hälfte des Spielhallenmarktes per Losverfahren beseitigt wurde, ignoriert völlig die Qualität von zahlreichen Unternehmen (Zertifizierungen, geschulte Mitarbeiter, Sozialkonzepte usw.) als Auswahlkriterium, ob die Spielstätte weiterhin bestehen darf.

Auch der dringend notwendige Vollzug gegen den illegalen Markt hat bei weitem nicht genug Durchschlagskraft, um einen hochwertigen Spieler- und Verbraucherschutz zu gewährleisten. Das FORUM arbeitet daher unnachgiebig daran, in Zukunft sowohl unsere Spielgäste, als auch die unternehmerische Freiheit unserer Mitglieder zu schützen.